Hausgemachtes Feederfutter – Rezepte
Hausgemachtes Feederfutter – Rezepte

ANGELTAGEBUCH: EINTRAG NR. 5
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ANGELTAGEBUCH: EINTRAG NR. 4
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ANGELTAGEBUCH: EINTRAG NR. 3
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ANGELTAGEBUCH: EINTRAG NR. 2
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ANGELTAGEBUCH: EINTRAG NR. 1
ANGELTAGEBUCH: EINTRAG NR. 1

Hallo, ihr lieben Leute!

Auf einer Startseite sollte wohl auch etwas Einleitendes stehen. Also überlege ich… Fangen wir am 20. Januar 2026 an. In der Kosmologie würde man dies wohl die Zeit „vor dem Urknall“ nennen. Es existiert noch nichts, aber die Idee ist bereits da. Eine völlig zufällige Idee.


In meinem Kopf entsteht dieses Portal. Wie? Das erzähle ich euch jetzt. Es fängt ganz unscheinbar an. Mein schulpflichtiges Kind kommt zu mir und zeigt mir eine Matheaufgabe. Angeblich ein Wettbewerb oder so etwas Ähnliches. Ich will dem Ganzen eigentlich keine Aufmerksamkeit schenken – wen interessieren schon thermodynamische Gleichungen… Aber anscheinend kommt das Kind alleine nicht weiter. Also grüble ich nach: 10 Minuten, 20 Minuten, 30 Minuten… und nichts. In der einunddreißigsten Minute füttere ich die künstliche Intelligenz mit der Aufgabe meiner Tochter. Sagen wir eine Sekunde, vielleicht zwei. Das Ergebnis flimmert auf dem Bildschirm.


Mir wird klar, womit ich es hier zu tun habe. In diesem Geist vergehen noch ein paar Tage und ein paar weitere Matheaufgaben. Manche löse ich, manche nicht. Jedes Mal staune ich über die Leistung der KI. Allmählich beginne ich, mich mit diesem Wunder vertraut zu machen… Zuerst muss ich sagen, dass der Computer und ich nicht gerade die besten Freunde sind. Von der Erstellung von Webseiten wusste ich vor wenigen Tagen noch absolut gar nichts. Ihr ahnt wahrscheinlich schon, wer mir dabei hilft…


Kurzum: Wir haben heute den 29. Januar 2026, und mir wird bewusst, dass wir in einer Zeit leben, in der ich – ein nichtsahnender Mensch – in der Lage bin, eine Nachricht (wenn auch nur über das Angeln) praktisch in die ganze Welt zu verschicken. Das war weder vor zehn, hundert, tausend noch vor hunderttausend Jahren möglich. In all diesen Epochen war so etwas Undenkbares nicht machbar.


Es ist der 1. Februar 2026. Es geht los! Die ersten Schritte der Erstellung. Dass ich Fische fange, habt ihr wahrscheinlich schon bemerkt. Aber ich erzähle euch, wie. Wisst ihr, was die Maslowsche Bedürfnishierarchie ist? Nun, das müsst ihr schon selbst herausfinden… Einfach gesagt: Jemand angelt, um seine untersten Bedürfnisse zu befriedigen – essen, pinkeln und kacken. Das sind die niedrigsten Bedürfnisse; sie müssen erfüllt werden, aber ich bin kein Biber, keine Ameise und kein Lachs. Denen reicht das. Ich bin – zumindest kommt es mir manchmal so vor – ein Homo sapiens und strebe mit meinem Handeln nach anderen Ergebnissen. Herr Abraham Harold Maslow würde sagen, dass ich auf die höchste Stufe seiner Pyramide ziele – die Stufe der Selbstverwirklichung.


Was folgt daraus? Ich nutze das Angeln nicht, um Energie und Baumaterial für die Zellen in meinem Organismus zu sammeln. Im Gegenteil: Ich versuche, jeden Fisch so schonend und schnell wie möglich ins Wasser zurückzusetzen. Was ist das Nebenprodukt dieses Ansatzes? Tausende Fotos und Notizbücher voller Aufzeichnungen. Das ist es, was ich vom Wasser mitnehme. Jetzt ist der richtige Moment in der Geschichte, um dies mit euch zu teilen.


Natürlich war das nicht immer so. Vor dreißig Jahren haben wir alles gegessen, was wir gefangen haben, aber die Welt verändert sich und ich verändere mich auch. Heute, während ich dieses Intro schreibe, ist der 17. Februar 2026. Mit der Arbeit an der Webseite habe ich mich schon ein wenig vertraut gemacht und neue Erkenntnisse gewonnen. Ich hatte es mir einfacher vorgestellt. Dreizehn Sprachversionen sind eine ganze Menge. Im Durchschnitt dauert es 15 Stunden, einen Beitrag zu übersetzen und zu veröffentlichen. Egal, ich kämpfe. Kämpft ihr auch – mit dem Leben!


Puh, da habe ich ja ordentlich was „ausgeschwitzt“… für den Anfang reicht das wohl, ich bin schließlich kein Schriftsteller. Und übrigens: Bei diesem Text hat mir niemand geholfen, nicht einmal die KI (beim Übersetzen natürlich schon).


Danke fürs Durchlesen bis zum Ende. Ich hoffe, es ist verständlich, und ich gehe mir jetzt eine Tapferkeitsmedaille abholen…